Aktuelles

Kinder-Weltgebetstag (25.06.2022)

Benfe. Mit dem Flugzeug ging es aus dem Benfer Gemeindehaus erst nach Nordirland, anschließend per Schiff nach Wales und von da aus in der Bahn nach London, um an der Station King‘s Cross auf dem Gleis 9 ¾ schließlich auszusteigen. Weil diese Reise komplett in der Phantasie der Teilnehmenden stattfand, war man am Ende immer noch in Benfe. Anstrengend war es trotzdem: Musste man doch erst mit den Armen so tun, als sei man ein Flugzeug, und dann auch noch rudern wie in einem Boot und mit angewinkelten, sich drehenden Armen hinter der Frau her dampfen, die den Zug durchs Gemeindehaus und über das Grundstück davor anführte. Eigentlich war das Erndtebrücks Pfarrerin Kerstin Grünert. Aber die hatte an diesem Morgen eine graue Perücke mit der Frisur der englischen Königin Elisabeth und eine Krone auf dem Kopf. Des Rätsels Lösung für die außergewöhnliche Situation: Evangelische Kirchengemeinde Erndtebrück und Katholischer Pastoralverbund Wittgenstein hatten gemeinsam eingeladen, um mit viermonatiger Verspätung den Weltgebetstag für Kinder nachzufeiern. Die Erwachsenen hatten sich schon Anfang März bei Gottesdiensten für den Weltgebetstag auf ihre Reise nach England, Nordirland und Wales gemacht. Im Team hatte Sabine Menn mit Pfarrer Jaime Jung und Gemeindereferentin Barbara Marburger sowie den weiteren Ehrenamtlichen Andrea Bäcker, Dunja Dietrich, Rebekka Klammt, Lucie Roth, Alena Spornhauer, Mia Stöcker, Angela Strauß und Svenja Wulf den Tag vorbereitet. Jede Menge Informationen über die drei ganz unterschiedlichen Landesteile des Vereinigten Königreichs bekamen die jungen Besucherinnen und Besucher dann in einem spannenden Vortrag mit vielen Bildern. Danach hatten sich die Kinder eine leckere Mahlzeit verdient, auch die kam sehr britisch daher: Es gab Sandwiches, Apfelstreuselkuchen namens Apple Crumble sowie ein Gebäck, das „Scones“ hieß und mit Mascarpone und Marmelade bestrichen war. Die Vitamine gab es auf einer Rohkostplatte, bei der sich aus Gurkenscheiben, Tomaten, geschnipselten Paprika- und Möhren-Stückchen das Bild einer Eule zusammenpuzzelte. Damit gestärkt konnte dann wieder gearbeitet werden. Die Mädchen und Jungen bastelten aus Pappe äußerst ansehnliche Kronen und verzierten diese sehr herrschaftlich mit Glitzer und Klunkern, außerdem bauten sie ebenfalls aus Pappe Steckenpferde. So ausgestattet konnten sie danach auf der vorbereiteten Turnierstrecke vorm Haus unter der strahlenden Benfer Sonne und auf ihren Steckenpferden über Hindernisse springen, durch enge Kurven laufen. Und hinter der Ziellinie wartete auf jeden der größeren und kleineren Teilnehmenden eine Gold-Medaille. Die christliche Botschaft, dass jedes Menschenkind ein Sieger, eine Siegerin ist und deshalb das Leben für alle immer Hoffnung bereithält und schön ist, die wurde während der drei gemeinsamen Stunden am Samstagmittag den Mädchen und Jungen immer wieder vermittelt. Mit der biblischen Geschichte von dem Brief, den der Prophet Jeremia in das verzweifelte Babylon schrieb, in Gebeten und außerdem in Liedern von „Einfach spitze, dass du da bist“ bis zum auf Deutsch und auf Englisch gesungenen „Wenn du fröhlich bist, dann klatsche in die Hand“. Fotos - auch mit der Rohkost-Eule - von dem gelungenen Kinder-Weltgebetstag gibt es auf der Homepage des Wittgensteiner Kirchenkreises.

Liebe Pfarrgemeinden Wittgenstein,

Viele Grüße sendet Ihnen Pater Joseph nach Coronazeiten aus Indien. Das war eine schwere Zeit für uns Angels. Über ein Jahr war das Angel Home wegen Coronageschlossen. Gott sei dank, ab Juni 2022 ist das Angel Home wieder lebendig geworden. In diesem Jahr haben uns drei Angel Home Kinder nach der zwölften Klasse verlassen. Zwei haben schon einen Deutsch Sprachkurs begonnen, weil die beiden weiter in Deutschland studieren möchten. Sie möchten Krankenpfleger werden. Dieses Jahr haben wir sechs neue Kinder bekommen. Wenn alles gut geht, möchte ich nochmal Deutschland besuchen, irgendwann in Juli. Ich hoffe auf ein Wiedersehen. .................Pater Joseph Oppenmakal

Ökum. Gottesdienst im Schieferschaubergwerk (24.06.2022)

Raumland. Der Johannistag erinnert am 24. Juni zeitlich in der Nähe der Sommersonnenwende an die Geburt Johannes des Täufers. Danach werden die Tage kürzer, die Nächte länger. Aber das war jetzt erstmal bei einem Ökumenischen Gottesdienst in Raumland nicht so wichtig. Denn der fand vor 30 Besucherinnen und Besuchern im Schieferschaubergwerk statt. Dort ist es immer gleich duster und 5 bis 8 Grad kühl. Im vergangenen Sommer hatten sich der katholische Pfarrer Stephan Berkenkopf und seine evangelischen Kolleginnen Kerstin Grünert und Christine Liedtke hier auf Einladung des Raumländer Ortsheimatvereins zur Wittgensteiner Schieferspalter-Kreismeisterschaft getroffen. Dabei galt es, aus einem massiven Block die meisten vollständigen Schieferplatten herauszulösen. Damals war die Idee zu einem gemeinsamen Gottesdienst an diesem besonderen Ort entstanden, und weil Pfarrerin Christine Liedtke für die Kirchengemeinden Bad Berleburg und Girkhausen den Sieg geholt hatte, durfte sie jetzt zum Johannistag predigen. Aber so eine Liturgie bietet ja viele Chancen zur Aktivität, auch für Erndtebrücks Pfarrerin Kerstin Grünert und den für ganz Wittgenstein zuständigen Stephan Berkenkopf fanden sich bei Gebeten und Lesungen zahlreiche Einsatz-Möglichkeiten. Im Gedenken an alle Bergleute, die einstmals ihrer schweren, gefährlichen Arbeit im Finstern nachgehen mussten, stand das Thema des Gottesdienstes schnell fest: Miteinander sprach die Gottesdienst-Gemeinde den Psalm 27 mit dem immer wiederkehrenden „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“, die Lieder hießen „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“ oder auch „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“. Außerdem sang man aber auch noch „Seht, die gute Zeit ist nah‘“. Das schien zunächst für Juni überraschend, doch das Adventslied verwies darauf, dass genau sechs Monate nach dem Johannistag ein anderer Geburtstag der Christenheit ein wichtiges Datum ihres Glaubens markiert. Am 24. Dezember wurde Jesus geboren, der von sich und für andere sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Das hilft, wenn die Tage gerade wieder kürzer und Nächte wieder länger werden. Und in dunklen Schieferschaubergwerken. Und generell in düsteren Zeiten. Mehr Fotos von dem Gottesdienst im Schieferschaubergwerk Raumland gibt es auf der Homepage des Wittgensteiner Kirchenkreises. ..... Text und Bild: Jens Gesper, ev. Kirchenkreis

Fronleichnam war ein sehr schönes Fest gewesen, ein Fest des Glaubens, das gut getan hat. Die Segensaltäre waren dieses Mal am Johannes-Althusius-Gymnasium und am Friederike-Fliedner-Haus. Viele Bewohner der Pflegeeinrichtung haben mit uns gebetet. Danke sage ich allen, die in der Vorbereitung und am Tag selbst zu einem guten Gelingen beigetragen haben. Danke sage ich auch für die abgegebenen Spenden in Höhe von 831,72 Euro. Auf den Bildern dieser beiden Seiten sind einige schöne Momente festgehalten. ...............Stephan Berkenkopf

Das Reparatur-Café - REPARIEREN STATT WEGWERFEN

Reparieren statt Wegwerfen: Unter diesem Motto finden am 21. Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. August, 17. September, 15. Oktober, 19. November und 17. Dezember von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr das Reparatur-Café in Erndtebrück statt - im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde Erndtebrück (Birkenweg 2). Wie immer unterstützen an diesem Tag ehrenamtliche Reparatur-Experten/innen die Besucher/innen dabei, defekte Gebrauchsgegenstände zu reparieren. Für verschiedene Reparaturen aus den Bereichen Elektronik, Holz, kleinere Näharbeiten und Fahrrad stehen Reparateure mit den notwendigen Werkzeugen vor Ort bereit. Ersatzteile bringen die Besucher/innen bitte selbst mit. Repariert wird in entspannter und gemütlicher Atmosphäre, bis 11:30 Uhr können Besucher mit den zu reparierenden Gegenständen vorbeikommen, dann ist Annahmeschluss. Die Veranstaltung organisiert das AWO Quartiersmanagement Erndtebrück in Kooperation mit der Initiative „Wittgenstein im Wandel“. Durch das gemeinsame Reparieren setzen engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Gesellschaft und schonen obendrein wertvolle natürliche und menschliche Ressourcen, weil Gebrauchsgüter länger nutzbar bleiben. Auch die wieder instand gesetzten Gegenstände erhalten eine neue Wertschätzung – statt auf dem Müll zu landen. Zudem teilen Menschen untereinander ihr Wissen über das Reparieren und die Technik dahinter. Laien und Experten arbeiten gemeinschaftlich zusammen, geben Hilfe zur Selbsthilfe und regen so zu einem bewussten Konsumverhalten an. Gleichzeitig treffen Menschen aus der Nachbarschaft am Reparaturtisch aufeinander – das stärkt den lokalen Zusammenhalt und schafft neue Bekanntschaften. Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie bei Friederike Oldeleer (02759/2149560 /wittgensteinimwandel@web.de).

Gesamt-Pfarrgemeinderat

  • Nach der konstituierenden Sitzung steht nun das Vorstandsteam des GPGRs fest:
  • 1. Vorsitzende Beate Olbrich
  • 2. Vorsitzende Tabea Scholtyssik
  • Schriftführerin Nicole Göbel

Kirchenpanorama in Bad Laasphe

Lassen Sie sich virtuell durch unsere Kirche in Bad Laasphe führen, die seit Juni 2018 unter Denkmalschutz steht: panorama.erzbistum-paderborn.de/vtour_111_bad-laasphe_st-petrus-u-anna/

Kirchen-Panorama St. Marien

Lassen Sie sich virtuell durch unsere St. Marien-Kirche in Bad Berleburg führen: panorama.erzbistum-paderborn.de/vtour_108_bad-berleburg_st-marien/